Blech war das höchste der Gefühle
Voitsberg rettete die Ehre der Steirer bei der Staatsmeisterschaft im Mannschaftsspiel. Nach dem Sieg vor Gericht muss die RSU Leitersdorf absteigen. Diemlach steirischer Damenmeister.

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Nur schauen, nicht greifen! Bei der Vergabe der Medaillen mussten die steirischen Herren bei der Staatsmeisterschaft im Mannschaftsspiel zusehen. Platz vier von Voitsberg war im oberösterreichischen Peuerbach das höchste der Gefühle aus steirischer Sicht. Die Weststeirer sind aber zufrieden. "Eigentlich sind wir für einen ,Steher' gekommen, und wenn der letzte Schuss gepasst hätte, wären wir Dritter", sagte Kapitän Heimo Ofner. Nach der Niederlage im kleinen Finale gegen Lichtenberg gab es leider nur Blech. Der Titel ging an Abersee (S), Breitenwang (T) kam auf den zweiten Platz. Es war aber kein rabenschwarzer Tag für die steirischen Schützen. Immerhin sicherten sich Preding (8.), Wartberg (9.) und Union Edla (10.) noch den Verbleib in der obersten Spielklasse.
Ab in die Bundesliga heißt es für Schlusslicht Waldschach und die RSU Leitersdorf. Die Südoststeirer machten zuletzt mit einem Sieg bei Gericht auf sich aufmerksam. Nur mit der einstweiligen Verfügung des Landesgerichts Klagenfurt (dort ist der österreichische Verband ansässig) konnten sie an der Staatsmeisterschaft teilnehmen. Im letzten Spiel zogen sie gegen Edla aber den Kürzeren und müssen als Elfter absteigen. Böses Blut hat es laut Team-Kapitän Martin Lafer trotz des Gerichtsstreits keines gegeben. "Es war ganz normal. Wir haben gekämpft, aber es hat nicht gereicht."
Ebenfalls nicht gereicht hat es für die Damen des HSV Gratkorn. Bei der steirischen Meisterschaft in Weiz mussten sich die favorisierten Schützinnen mit dem vierten Platz zufriedengeben. Der Titel ging an Diemlach-Kapfenberg, das im gesamten Turnier nur ein Spiel verloren hat - jenes gegen Gratkorn. Eine Medaille, nämlich Bronze, gab es auch für die beste Schützin der Steiermark. 29 Tage vor der WM wurde Sonja Oswald Wagner mit Söding Dritte. Platz zwei ging an den ESV Pischelsdorf. Das war es in Weiz aber noch lange nicht: Am 11./12. Februar folgen die Staatsmeisterschaft und die Bundesliga der Damen.













