Jetzt geht es um alles
Hartbergs Damen (17.30 Uhr) empfangen heute den UVC Graz.
VOLLEYBALL. Die rund 400 Zuseher im Bundesschulzentrum bekamen im Steirer-Derby zwischen Hartberg und Graz keine hochklassige Partie zu sehen, aber immerhin 139 großteils hochspannende Minuten. Am Ende jubelten die Gäste nach dem 3:2-Auswärtssieg. Ob das an den "Eiersparern", der Band rund um Ex-Trainer Michael Horvath, die für Live-Musik und gute Stimmung in der Halle sorgte, lag, ist unklar.
Fakt ist, dass die Oststeirer trotz dieser Niederlage in der Endabrechnung des Bundesliga-Grunddurchgangs vor den Grazern liegen werden. Am Sonntag (15 Uhr) sollten auswärts in Klagenfurt aber noch zumindest zwei Sätze gewonnen werden, um Rang fünf zu fixieren. "Wir hätten es uns sicher leichter machen können, aber dieser Lernprozess ist wohl notwendig", analysierte Trainer Markus Hirczy, der sich Mitte des vierten Satzes selbst eingewechselt hat, die Niederlage jedoch nicht verhindern konnte.
Österreichs Teamchef Michael Warm zeigte sich nur mäßig begeistert: "Die Partie war auf einem bescheidenen Niveau. Aber Graz-Außenangreifer Lorenz Koraimann hat mir einmal mehr sehr gut gefallen. Und Lukas Schützenhofer hat nur das Pech, dass wir viele gute Liberos haben. Er könnte ohne Probleme im Nationalteam spielen."
Die Hartberger Damen empfangen heute um 17.30 Uhr in der letzten Runde des Grunddurchgangs den UVC Graz. Ein Sieg ist Pflicht, um unter den Top vier zu bleiben. Bei einer Niederlage droht ein Absturz bis auf Rang sechs. Im Hinspiel siegten die Grazerinnen 3:0. MICHAEL LORBER













