Probelauf für Junk Food-Verbot
Pilotversuch an 20 bis 30 Schulen soll zeigen, wie man den Kindern den Appetit auf ungesunde Speisen und Getränke nehmen kann.

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Ihr Ruf nach einem Fast Food-Verbot an Schulen hat im Vorjahr für Aufsehen gesorgt. Die steirische Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder erhielt mehr als 150 Schreiben, darunter von McDonald's, ATV-Ernährungsfachfrau Sascha Walleczek und BÖG-Präsident Toni Mörwald. Da aber nichts so heiß gegessen wie gekocht wird, einigten sich Edlinger-Ploder und Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz am Freitag auf einen einjährigen Probelauf: An 20 bis 30 höheren Schulen soll im Schuljahr 2012/2013 erprobt werden, wie man Cola, Wurstsemmel & Co. am einfachsten vom Speiseplan der steirischen Schüler streichen kann. Mitwirken sollen Kinder, Eltern und Lehrer sowie Ernährungsfachleute.
Restriktionen
Infolge sind Landeserlässe, wonach Buffet- und Schulbetreiber nur noch Lebensmittel bestimmter Kategorien anbieten dürfen, denkbar. "Restriktionen sind dort, wo wir die Hausherren sind, durchaus möglich", heißt es im Gesundheitsressort. Aber auch, dass man nicht so einfach ein Fanta-Verbot wird erlassen können. Der Fettanteil in Lebensmitteln und der Zuckergehalt in Getränken, dort werde man ansetzen. "Inhaltlich ist alles vorbereitet, jetzt geht es um die Organisation und Begleitung des Pilotversuchs", meint man im Land.
Laut Leitfaden der Gesundheitsplattform Steiermark sollen Schüler echte Fruchtsäfte, am besten mit Wasser verdünnt, trinken. Als gute Jause gelten Obst und Gemüse. Ein Vollkornbrot mit Magerwurst geht auch.
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Prohjektplan
Das Projekt an bis zu 30 Pilotschulen soll im Schuljahr 2012/2013 ausloten, wie weit in Zukunft Restriktionen beim Verkauf von ungesunden Lebensmitteln an Schulen in Erlässe und Vorschriften umgemünzt werden können.















