Grippe, Fieber: 4000 Steirer mussten das Bett hüten
Grippewelle hat den ersten Höhepunkt erreicht. Neun Personen mit Schweinegrippe in Spitalsbehandlung.

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Alle Hände voll zu tun haben derzeit die steirischen Ärzte: "Die Grippewelle ist angekommen. Es gibt haufenweise grippale Infekte", schildert die Grazer Allgemeinmedizinerin Michaela Grillitsch. Dabei steht der Höhepunkt erst bevor, so die Sanitätsdirektion.
Grippewelle
Aus den Krankenstandmeldungen bei der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse ist ein deutlicher Aufwärtstrend ablesbar: So mussten 3.934 Steirer in der Vorwoche das Bett hüten, in 67 Fällen war eine echte Grippe der Grund dafür. Zu Jahresbeginn waren unterdessen "nur" 2.710 (erwerbstätige wie arbeitslose) Steirer wegen grippaler Infekte beziehungsweise Grippe krankgemeldet. Die "echte Grippe" wurde in neun Fällen diagnostiziert.
Dass die Grippewelle in den Ordinationen nun "spürbar" sei, bestätigt ebenso Jörg Garzarolli, der Vize-Präsident der Ärztekammer. Für Medikamente Marke Tamiflu wurde mittlerweile die Freigabe erteilt. In den steirischen Spitälern sind Mitte der Woche neun Patienten mit Schweinegrippe (H1N1) behandelt worden. "Das ist laborbestätigt", betont Marianne Wassermann-Neuhold von der Landessanitätsdirektion. In Wahrheit sei die Dunkelziffer viel höher, da sich nicht jeder Patient ins Spital begeben würde.















