Uni Graz erhält Konfuzius-Institut
Ab November kann man chinesische Kultur und Sprache erlernen. Das erst zweite österreichische Konfuzius-Institut öffnet an der Karl-Franzens-Universität seine Pforten. Das Institut soll "Vorurteile abbauen und neue Brücken aufbauen".
Quelle © konfuzius_titel.jpg | Foto: KLZ Digital Konfuzius-Institut eröffnet in Graz
GRAZ. Die "Acht Schätze" haben es bereits geschafft. Das Allerlei aus Fleisch, Geflügel, Gemüse und Nüssen ist längst auch in der Steiermark zu einem kulinarischen Kulturgut geworden. Die chinesische Sprache und die asiatische Hochkultur haben es da trotz der zuletzt ansteigenden Popularität Chinas schon schwerer. Das soll sich ab November an der Karl-Franzens-Universität in Graz ändern. Dann öffnet dort das erst zweite österreichische Konfuzius-Institut seine Pforten. Ähnlich den deutschen Goethe-Instituten bietet es Interessierten die Möglichkeit, Sprache und Kultur eines Landes zu verstehen. Konfuzius, ein Philosoph, der im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt hat, setzt dabei auf sein Heimatland China. Und das weltweit 282 Mal.
Das Institut soll "Vorurteile abbauen und neue Brücken aufbauen", sagte Rektor Alfred Gutschelhofer. Fertig gebaut sollen diese Brücken im nächsten Sommersemester sein. Dann möchte man Kurse für bis zu 25 Teilnehmer anbieten, während man im Herbst noch auf maßgeschneiderte Kurse für Universitäts-Externe setzt. Die Kursgebühr soll für Studierende 50 Euro (30 Unterrichtseinheiten) und für Externe 200 Euro kosten.
Neben Sprachkursen sind auch kulturelle Veranstaltungen geplant - von chinesischer Küche bis zu Musik. Graz-Partnerin ist die chinesische Uni Jiangsu.















