Multikulti-Ball widmet sich dem Thema "Kindersoldaten"
Das Thema "Kindersoldaten" bildet heuer den ernsten Auftakt des traditionellen Multikulti-Ball, der am 17. April auf der Grazer Karl-Franzens-Universität stattfindet.

Foto © Scheriau/Sujet
Am Vortag des interkulturellen Festes beschäftigt sich die zum zweiten Mal abgehaltene "Multikultiakademie" in drei kostenlosen Workshops mit diesem Thema, hieß es bei der Pressekonferenz am Mittwoch.
Uni wird zu Globus
In Kooperation mit dem Afro-asiatischen Institut verwandelt sich das Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität zum 13. Mal in einen kleinen Globus: Mit steirischen, russischen, orientalischen, afrikanischen, indischen und kubanischen Speisen kann sich der Gaumen auf eine kulinarische Weltreise begeben, während landestypische Musik aus neun verschiedenen Ländern zu hören ist. "Der Ball ist ein Anlass, sich in diesen Krisenzeiten an ein Miteinander auf der ganzen Welt zu erinnern", meinte Universitätsdirektor Alfred Gutschlhofer.
Als eines der Highlights wird wieder die Multikulti-Card verliehen. Diese Auszeichnung geht heuer an Kamdem Mou Poh a Hom, den Leiter des Afrika-Zentrums Chiala'Afriqas. Am 16. April findet von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Universitätszentrum Wall außerdem die Multikulti-Akademie statt, bei der drei Workshops und eine Podiumsdiskussion - diese startet um 19.00 Uhr - zum Thema "Kinderrechte" und "Kindersoldaten" abgehalten werden. Dabei wird auch die internationale Jugendrichterin Renate Winter mitwirken.















