Bezirks- und Gemeindesuche
Repräsentationsgeld für in Not Geratene
Johann Feichter (ÖVP) bleibt Ortschef. Nach Wahlschlappe ging SPÖ-Vorschlag "baden".
KROTTENDORF. Nicht "Drei Mäderl", wie ein Gasthaus in Krottendorf heißt, sondern zwei Damen sind ab sofort im dreiköpfigen Gemeinde-Vorstand von Krottendorf-Gaisfeld vertreten. Neben dem Bürgermeister gibt es eine Vizebürgermeisterin und eine Gemeindekassiererin.
Bei den Kommunalwahlen am 21. März ging die ÖVP als eindeutiger Sieger hervor. Mit einem Zuwachs von 9,72 Prozentpunkten erreichte Johann Feichter mit seinem Team neun Mandate, was ein Plus von drei Sitzen bedeutete. Die SPÖ verlor 14,52 Prozent und drei Mandate, sie ist jetzt mit vier Sitzen vertreten. Was - wie berichtet - zu einer Rücktrittswelle in der SPÖ führte. Über Zugewinne, und zwar in der Höhe von 4,8 Prozent, konnte sich die Gemeindeliste Erker freuen und ihre zwei Mandate festigen.
Zur Wahl des Bürgermeisters schlug die ÖVP Johann Feichter vor, die SPÖ nominierte Michaela Steinkellner als Kandidatin. Feichter entschied die Abstimmung mit elf zu vier Stimmen für sich. Vizebürgermeisterin Hildegard Guggi (ÖVP) erhielt 13 Zustimmungen, für Gemeindekassiererin Michaela Steinkellner stimmten 14 Mandatare.
Bürgermeister Johann Feichter appellierte: "Ziehen wir gemeinsam an einem Strick, aber alle in die gleiche Richtung." Er wird auch künftig die ihm zur Verfügung stehenden Repräsentationsgelder für Menschen, die in Not geraten sind, verwenden. Für sein Versprechen: "Alle Einladungen, die ich als Bürgermeister ausspreche, werde ich weiterhin aus meiner eigenen Tasche bezahlen", erhielt er donnernden Applaus.















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