Eigenfehler ließen den Traum platzen
Die RSU Leitersdorf hat den Klassenerhalt nicht geschafft und muss in die Bundesliga absteigen.
EISSTOCKSPORT. Das haben sich die Männer der RSU Leitersdorf wohl anders vorgestellt. Anstatt mit dem fixierten Klassenerhalt den Weg von Peuerbach zurück in die Heimat anzutreten, müssen die Oststeirer nach den Staatsmeisterschaften im Mannschaftsspiel den Weg aus der obersten Spielklasse in die Bundesliga gehen. Rang elf war zu wenig für den Verbleib ganz oben. "Die Welt geht deshalb nicht unter", sagt Leitersdorf-Obmann Martin Laffer. "Wir haben unser Bestes gegeben und uns nichts vorzuwerfen. Von der Leistung her hätten wir uns aber mehr verdient."
Im letzten Spiel gegen Edla haben die Oststeirer ihr vorgegebenes Ziel, Platz zehn und damit den Verbleib in der Staatsliga, knapp verpasst. "Es war unsere eigene Schuld. Edla hat jeden Fehler eiskalt ausgenutzt", sagt Laffer. "Die wichtigen Punkte haben wir nicht gemacht."
Neben dem "Glück, das gefehlt hat", haben auch die niedrigen Temperaturen (rund minus zehn Grad) und schwierigere Eis-Bedingungen den Wettkampf verschärft. "Es war ein anstrengendes Wochenende. Diese Verhältnisse sind wir nicht gewohnt."
Doch auch wenn man im kommenden Jahr in der Bundesliga den Stock über das Eis gleiten lassen muss, ist Martin Laffer mit seinem Team, zu dem noch Herbert Laffer, Franz Unger, Christoph Ulz und Daniel Stenitzer zählen, zufrieden. Vor allem vom Können des 20-jährigen Stenitzer zeigt sich der Obmann begeistert. "Er hat das Vertrauen bekommen und eine fantastische Leistung gebracht. Wir werden auch in Zukunft auf ihn bauen."
Nach der Saison auf dem Eis geht es für die RSU Leitersdorf nun aber wieder auf Asphalt. Laffer: "Dort fühlen wir uns wohler, da wir rund 80 Prozent des Jahres auf Asphalt spielen. Das liegt uns mehr als das Spiel auf dem Eis." SANDRA MATHELITSCH













