Hagel und Regen statt Sonne und Meer
Trotz massiver Regenfälle konnten Sturm in Belek und Kapfenberg in Side ihre Trainings- einheiten plangemäß durchführen.
1 / 15
Hagel, Starkregen und orkanartige Windböen statt Sonne, Strand und Meer. Die türkische Riviera präsentiert sich in diesen Tagen nicht gerade von ihrer besten Seite. Die Folgen des nächtlichen Unwetters waren Donnerstagfrüh noch gut sichtbar. Viele Straßen und etliche Fußballplätze standen zentimeterhoch unter Wasser. An ein Training war daher am frühen Vormittag nicht zu denken. Und so änderten einige Mannschaften ihre Programme. Nefti Baku etwa schindete Kondition. Die Spieler sprinteten unzählige Male im Strandsand hin und her, bevor sie noch in der hoteleigenen Kraftkammer schwitzen mussten.
Sturm hingegen blieb bei seinem Programm, trainierte auf einem nassen, aber durchaus bespielbaren Feld. Kompliment an den Rasenbauer und die Platzwarte, die hier in Belek ständig am Schuften sind. Kaum haben Mannschaften ihre Einheiten beendet, wird der Rasen sofort "gestriegelt". Einsatz, der sich sichtlich bezahlt macht. Und so lief auch das schwarz-weiße Training nach Plan ab. Gearbeitet wurde in zwei Gruppen. Die Defensivspieler dirigierte Franco Foda, die Offensiven trainierten unter Co Thomas Kristl. Bei der Abendeinheit schaute Teamchef Marcel Koller mit seinen Betreuern den Meisterkickern auf die Beine und fuhr anschließend noch ins Mannschaftshotel von Sturm.
Falken hatten mehr Glück
Bereits zu Mittag war Koller in Side (eine Autostunde von Belek entfernt) bei den Kapfenbergern zu Besuch. Dort war die Wettersituation nicht ganz so prekär. Die Obersteirer konnten trotz Regens ihr Trainingsprogramm am Vormittag durchziehen. Nachmittags gab Trainer Thomas von Heesen frei. Fix verpflichtet wurde nun auch der Brasilianer Gerson Ferreira. Der 20-jährige Defensivallrounder stand zuletzt beim B-Team von Atletico Madrid unter Vertrag.
Sieben von zehn österreichischen Bundesliga-Klubs schwitzen vor dem Frühjahrsstart in der Türkei. Auch die rot-weiß-roten Referees bereiten sich hier auf die zweite Hälfte der Saison vor. Angesichts des großen Österreich-Kontingents hatten die "Pfeifenmänner" Probleme bei der Suche nach einer Unterbringung. Die Unparteiischen wollten nämlich auf keinen Fall in einem Hotel nächtigen, in dem sich ein rot-weiß-roter Klub befindet.










