KSV schafft das Maximum
Mit drei Siegen in drei Spielen hat sich Kapfenberg voll in den Titelkampf eingeklinkt. Pläne für nächste Saison schon fix.
TISCHTENNIS. Ein Blick auf die Tabelle der 1. Bundesliga zeigt: Es geht eng her - aber Kapfenberg ist dabei. Vom besten Team der Klubgeschichte will KSV-Obmann Wolfgang Heimrath nicht reden, eher vom erfolgreichsten. "Wir haben ein tolles Klima. Wenn einer schwächelt, ist der andere umso stärker."
Zuletzt schaffte der KSV einen Hattrick: drei Tage, drei Spiele, drei Siege. Dem 6:1 in Oberwart folgten die zwei Heimsiege gegen Stockerau (6:3) und Sportklub Wien (7:0). Oberwarts Australier William Henzell, Bester in der Einzelrangliste, schaffte dabei nicht einmal einen Punkt gegen Martin Heimberger, Christoph Simoner und Gabor Gerold. Schrecksekunde dann gegen Stockerau: Der Schiedsrichter wollte Simoner nicht antreten lassen, weil sein Schlägergummi zu dick gewesen sei. Kapfenberg protestierte mit Erfolg und Simoner schoss Stockerau-Star Stani Fraczyk und Angstgegner Adam Pattantyus ab. "Wir wollen unter den Top drei bleiben und damit ins Play-off gegen Schwechat", sagt Heimrath. "Das wird eng, aber es geht sich aus." Fix: Das Heimspiel gegen Wels im März wird von ORF Sport+ live übertragen.
Heimrath hat auch schon Pläne für die nächste Saison: Gabor Gerold und Martin Heimberger sollen erstmals mit Jungstar David Vorcnik (18) in der 1. Bundesliga spielen, Simoner geht zurück zu Ligist. "Vorcnik ist voll motiviert, das regelmäßige Training mit Simoner tut beiden gut." CHRISTOPH HEIGL













