Bezirks- und Gemeindesuche
Haus-(Alb-)Traum
Die Ängste kennt vermutlich jeder, der sich drübertraut, ein Haus zu bauen: Wird es halbwegs so, wie ich es mir vorstelle? Reicht das Geld? Geht alles glatt? Tatsächlich lehrt die bittere Erfahrung: Passieren kann immer etwas. Fragen Sie die Familie Tscherne aus Pöllau bei Gleisdorf. Die hat - sicher ist sicher - nicht selbst gebaut, sondern sich ein Haus hinstellen lassen. Ende 2010 sollte das Eigenheim für die Mutter bezugsfertig sein, jetzt schreiben wir Februar 2012 und es steht der Rohbau. Über den ein Baustopp verhängt wurde.
Tja, es kann fatal enden, wenn jemand gar nicht zu hoch hinaus will, aber trotzdem viel zu hoch hinaus kommt: Im konkreten Fall soll allein der Dachboden um fast einen Meter höher sein, als er im Plan gezeichnet und von der Baubehörde bewilligt worden war. Und das - listet die Familie viele weitere Mängel auf - soll bei Weitem nicht das einzige Problem sein.
Im Raum stehen jetzt ein drohender Abbruch und eine Klage. Obwohl: Fertigen Raum gibt's hier gar keinen.
Sie erreichen die Autorin unter
beate.pichler@kleinezeitung.at


















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