Bezirks- und Gemeindesuche
Auch Austriamicrosystems verlängert die Kurzarbeit
Bei 460 Betroffenen im Produktions- und Produktionsnahen-Bereich wird die Kurzarbeit für weitere sechs Monate verlängert. Unternehmen erwartet für das vierte Quartal positive Umsatzentwicklung.

Foto © Erwin ScheriauBei Austriamicrosystems wird die Kurzarbeit für 460 Betroffenen um weitere sechs Monate verlängert
Bereits seit Anfang Juni arbeiten 670 Beschäftigte beim steirischen Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller Austriamicrosystems (ams) am Standort Unterpremstätten kurz. Bei 460 Betroffenen im Produktions- und Produktionsnahen-Bereich wird die Kurzarbeit für weitere sechs Monate verlängert.
Zwar spricht man seitens Austriamicrosystems von einer ?leicht gebesserten“ Situation, doch die Auftragseingänge seien noch immer von Unsicherheit geprägt, die Vorlaufzeiten sind länger. ?Mit der Kurzarbeit bleiben wir flexibel, verbessert sich die Situation können wir Mitarbeiter auch schnell zurück holen“, sagt Sprecherin Ulrike Anderwald.
Erst zu Beginn dieser Woche hatte das an der Börse Zürich notierte Unternehmen einen Reinverlust von 0,6 Millionen Euro für das dritte Quartal bekannt gegeben. Auch wenn das Geschäft nach eigenen Angaben ?im dritten Quartal vor allem im Bereich Kommunikation eine deutlich bessere Entwicklung gezeigt“ habe, sei etwa der Markt für Industrieelektronik mit beschränkten Liefervolumina und verhaltener Nachfrage in den meisten Bereichen schwierig. Das Unternehmen erwartet, dass sich diese Situation bis ins neue Jahr hinein fortsetzen werde. Das Automotive-Geschäft habe im dritten Quartal Zeichen einer Verbesserung gezeigt.
Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen eine positive Umsatzentwicklung gegenüber dem dritten Quartal in Verbindung mit einem positiven Cash Flow. Auf Basis jetziger Informationen und unter Berücksichtigung der Auswirkungen der schwierigen Marktlage 2009 erwartet das Unternehmen einen Jahresumsatz von 133 Millionen Euro.


















-Anzeigen


