Red Bull enthüllte RB8 - "Dampf unter der Haube"
Das Auffälligste am Boliden ist die im Vergleich zum Vorgängermodell veränderte Frontpartie, die ähnlich wie bei Ferrari, jedoch nicht so extrem, einen Höcker aufweist.

Foto © kk
Die Formel 1 spart - und wie. Während vor ein paar Jahren die Präsentation eines neuen Fahrzeugs ein sündhaft teurer Event war - da wurden Schlösser, Theater, Arenen mit Fans und Superstars gefüllt -, beschränkt sich die Königsklasse des Motorsports nun auf ein paar Bildchen im Internet. Die Vorstellung des Autos wird zumeist "online" zelebriert.
Minimalistischer kann die Uraufführung des Autos, mit dem Sebastian Vettel wieder seinen Titel verteidigen soll, gar nicht inszeniert werden. Ein vorproduzierter Video-Clip und eine gleichzeitig verschickte Pressemappe mit dem Foto-Hinweis "coming soon" - das war's. Keine Statements, keine Video-Interviews, keine Erklärungen von Technik-Guru Adrian Newey, warum, wieso und weshalb.
Luftdurchlässig
Auffallend am neuen Auto ist ebenso wie bei Ferrari oder am neuen Sauber, der in Jerez präsentiert wurde, der Nasenhöcker, den quasi das Reglement entstehen lässt (alle Karosserieteile dürfen ab einem Punkt nicht höher als 550 Millimeter liegen). Red Bull hat nur als einziges Team an dieser Stelle Lufteinlässe installiert. Offiziell heißt das Auto RB8, ein Name wie Randy Mandy (2010) oder Kinky Kylie (2011) wird noch gesucht. Zum ersten Mal rollt das neue Auto am Donnerstag in Jerez.
Toro Rosso peilt mit dem neuen STR7 Platz 6 bis 7 an
Zum Abschluss des Präsentations-Marathons der Formel-1-Teams in Jerez de la Frontera wurde am Montagabend der neue Toro-Rosso-Bolide "STR7" enthüllt. Der österreichische Teamchef Franz Tost hofft, dass seine neuen Piloten Jean-Eric Vergne (FRA) und Daniel Ricciardo (AUS) mit diesem Auto für das Red-Bull-Schwesterteam "Platz sechs oder sieben" in der Konstrukteurs-WM erreichen können. Im Vorjahr war Toro Rosso mit 41 Zählern Achter geworden.
Im Gegensatz zu Red Bull oder Ferrari fand Toro Rosso eine relativ elegante Lösung für die Frontpartie. Der Höcker wurde so konstruiert, dass er beim "STR7" nicht sofort ins Auge sticht.

















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