Contador nimmt Stellung
Alberto Contador, der die Tour 2010 für das Team Astana gewonnen hatte, kündigte am Montag an, sich am Dienstag oder Mittwoch öffentlich zu der gegen ihn verhängten Sperre zu äußern.

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Auch von seinem aktuellen Rennstall Saxo Bank und dessen Chef Bjarne Riis, der als damaliger Chef Schlecks einen Tour-Sieg "erben" würde, gab es vorerst keine Stellungnahme.
Das Richter-Gremium des CAS führte im Urteil an, dass das Argument Contadors bezüglich verunreinigtes Rindfleisch sowie jenes von UCI und WADA bezüglich Bluttransfusion zwar theoretisch mögliche Erklärungen, aber höchst unwahrscheinlich seien. "Nach Meinung des Gremiums und nach vorliegenden Beweisen ist Clenbuterol offensichtlich durch Einnahme verunreinigter Nahrungsergänzungsmittel in den Körper gelangt", heißt es.
Schleck will Sieg nicht
Andy Schleck wurde ob des ihm zufallenden Tour-Sieges nicht froh. "Ich habe mit Contador im Rennen gekämpft und verloren. Mein Ziel ist es, die Tour auf sportlichem Weg zu gewinnen, nicht vor Gericht. Wenn ich heuer gewinne, wird das mein erster Tour-Sieg sein", betonte der Luxemburger, der 2010 im Trikot des Teams Saxo Bank Gesamt-Zweiter gewesen war und nun für RadioShack fährt.
Contador wird zusätzlich zu der drohenden Geldstrafe von mindestens 2,4 Millionen Euro, über die der CAS später entscheiden wird, wohl noch tiefer in die Tasche greifen. Durch die Aberkennung seiner Siege wäre auch die Rückzahlung der erhaltenen Preisgelder fällig.
















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