Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2012 11:48 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332495 Mitglieder | 617 online
Opel pfeift auf Bürgschaften General Motors setzt weiter auf Opel-Staatshilfe Voriger Artikel Der Opel-Deal: 13/20 Nächster Artikel GM will in Europa Staatshilfen von 2,7 Mrd. Euro Deutschland will die Hilfe für Opel/GM abpfeifen
Zuletzt aktualisiert: 03.12.2009 um 17:30 UhrKommentare

Opel: Wien-Aspern muss bei Personal 11,3 Mio. Euro einsparen

Österreichs GM-Standort in Wien-Aspern kommt bei der Restrukturierung der Europaaktivitäten der GM-Tochter Opel mit einem blauen Auge davon.

Wein-Aspern

Foto © APAWein-Aspern

Der Absicherung des Standortes durch die Verlagerung der Getriebefertigung von Bochum nach Aspern steht ein geforderter Gehaltsverzicht gegenüber, berichtet die Tageszeitung "Der Standard" aus dem Sanierungskonzept. Demnach soll es in Wien Personaleinsparungen von 11,3 Millionen Euro und somit etwas mehr als im Magna-Konzept geben.

Damit soll die österreichische Belegschaft 4,3 Prozent der Lohnkürzungen in Europa (265 Mio. Euro) beisteuern. Der Betriebsrat hat den gegenüber Magna zugesicherten Verzicht von 10,6 Mio. Euro zurückgezogen, nachdem General Motors den Verkauf von Opel und andere europäischen Aktivitäten abgeblasen hatte.

Die Auftragslage von Aspern wird von den Amerikanern jedenfalls gut abgesichert, berichtet die Zeitung. Das derzeit in Bochum gefertigte Fünfganggetriebe vom Typ F13 läuft aus und wird durch das in Österreich produzierte Produkt F17 ersetzt, heißt es im GM-Konzept. Dadurch erhöhe sich die Auslastung in Wien, allerdings werden keine Zahlen genannt. Nur so viel: Derzeit beläuft sich die Stückzahl in Bochum auf 451.000 und damit die Hälfte der österreichischen Erzeugung.

Das Wiener Werk ist auf die Fertigung von 1,295 Mio. Getriebe ausgerichtet, die Zusatzproduktion würde sich also mit den bestehenden Kapazitäten knapp ausgehen. Erhalten werden soll zudem die Produktion der Sechsgang- und Automatikgetriebe. Bei der Erzeugung der verbrauchsarmen Benzinmotoren (zuletzt 408.000 Stück) gilt Österreich ohnehin als Paradestandort von GM. Daran soll sich laut Konzept nichts ändern.

Außerhalb Österreichs sehen die GM-Pläne eine etwas gemäßigtere Sanierung vor als im Magna-Szenario. Insgesamt stehen 8300 Stellen zur Disposition, 4700 davon in Deutschland. Besonders hart trifft es das belgische Werk in Antwerpen, das geschlossen und die dortige Astra-Fertigung nach Bochum verlagert werden soll. Nach Auslaufen des aktuellen Modells und der Schließung des Getriebebaus fallen in Nordrhein-Westfalen allerdings 1800 Arbeitsplätze weg.

Bei der Opel-Zentrale in Rüsselsheim wird vor allem in der Verwaltung gekürzt, zudem wandert auch dort eine Getriebe-Produktion ab. Eine teilweise Kompensation erfolgt durch die alleinige Erzeugung des Insignia. Das GM-Konzept hat aus deutscher Sicht noch klare Schwachpunkte. Vor allem die geplanten Staatshilfen von 2,7 Mrd. Euro sind keineswegs fix.


KLEINE.tv

Hypo-III-Prozess: Das Urteil wird erwartet

Beim Hypo-III-Prozess am Klagenfurter Landesgericht wird für heute ein U...Bewertet mit 5 Sternen

 

Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 

Forum: Spüren Sie die Krise?

Fotolia: Light Impression


Kleine Zeitung Akademie

Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

 

Wirtschaft-Fotoserien

Finaltag im Hypo-III-Prozess 

Finaltag im Hypo-III-Prozess

 

Primus: Jetzt gratis testlesen!

Jetzt ist es soweit: Der Kleine Zeitung Primus, das monatliche Wirtschaftsmagazin der Kleinen Zeitung, ist da. Sie können sich jetzt Ihr gratis Testabo sichern!

Lebe deinen Plan!

Service

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang