"Opel ist gut für den Standort Graz"
Im Gespräch mit der Kleinen Zeitung sieht Sigi Wolf gute Perspektiven für Magna Steyr.

Foto © ReutersSiegfried Wolf
Am Rande des Trubels am Montag in Frankfurt nahm Magna-Chef Sigi Wolf im Gespräch mit der Kleinen Zeitung auch auf die künftige Rolle von Magna Steyr in Graz Stellung. "Die bevorstehende Produktoffensive hat vor allem auch für Graz viel Fantasie. Opel wird u.a. ein neues Cabrio brauchen und ein neues E-Auto. Und da, bei der Entwicklung und der Nischenproduduktion, hat Graz hohe Kompetenz und Erfahrung. Vor allem was das E-Auto betrifft." Sein Fazit: "Opel ist gut für den Standort Graz."
Firewall einbauen
Auch im Motorenwerk in Wien Aspern werde es keine großen Einschnitte geben, so Wolf. Angesprochen auf das Problem, dass Magna Zulieferkunden vergrämen könnte, weil man nun vom Lohnfertiger zum Autohersteller aufsteigen wird, meint Wolf: "Wir werden eine funktionierende Firewall einbauen, wo das Opel-Geschäft komplett und nachvollziehbar vom bisherigen Kerngeschäft, der Autozulieferung, getrennt wird." Er glaube daher nicht, dass man Aufträge verlieren werde. Aber: "Eine Garantie gibt's halt leider nicht."
Diesbezügliche Andeutungen hatte es ja in der Vergangenheit vor allem von VW gegeben. Und daran hat sich nichts geändert. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Markenvorstands von Volkswagen und dort für den Entwicklungsbereich verantwortlich, zur Kleinen Zeitung: "Für uns ist es unvorstellbar, dass VW noch irgendeinen Auftrag im Bereich der Entwicklung nach Graz vergibt."













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