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Zuletzt aktualisiert: 25.09.2009 um 12:58 UhrKommentare

Kurzarbeit in der Steiermark geht zurück

Die Zahl der Personen in Kurzarbeit ist seit August von etwa 11.000 um rund 1.000 Personen gesunken.

Foto © APA/Sujet

Die Kurzarbeit in der Steiermark ist im September laut Arbeitsmarktservice rückläufig: Die größten Rückgänge verzeichnen die Arbeitsmarktbezirke Deutschlandsberg, Fürstenfeld und Mürzzuschlag. Die Zahl der Personen in Kurzarbeit sei seit August von etwa 11.000 um rund 1.000 Personen gesunken. In der gesamten Steiermark befinden sich derzeit noch etwa 10.000 Beschäftigte in Kurzarbeit, hieß es am Freitag.

Waren im Vormonat August noch rund 11.000 Männer und Frauen in 50 Betrieben in Kurzarbeit, so sank diese Zahl im September auf knapp über 10.000 Betroffene in 44 Betrieben. "Obwohl die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor angespannt ist, zeigt der Rückgang der Personen in Kurzarbeit an, dass sich bei einzelnen Unternehmen die Auftragslage gebessert hat", sagt AMS-Steiermark-Landesgeschäftsführer Karl Heinz Snobe. Die größten Rückgänge bei Kurzarbeit verzeichneten die Unternehmen Epcos in Deutschlandsberg für 1.379 Personen, Magna Presstec in Weiz (352 Personen) und ppc insulators in Frauental (für 260 Personen).

Seit April des Jahres kann Kurzarbeit mit Qualifizierung kombiniert werden. Bisher haben 17 Betriebe in der Steiermark von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Das Arbeitsmarktservice fördert dabei die Kosten der Qualifizierung von betroffenen Arbeitnehmern mit einer Beihilfe. "Ziel dieser Förderung ist es, die im Rahmen der Kurzarbeit ausfallende Arbeitszeit für arbeitsmarktpolitisch und betrieblich sinnvolle Weiterbildung zu nutzen", sagte Snobe.

Die Auswahl der Qualifizierung erfolgt durch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Die Höhe der Förderung beträgt 60 Prozent der Kursgebühren, finanziert wird die Beihilfe je zur Hälfte aus Mitteln des Arbeitsmarktservice und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Voraussetzung für die Förderung ist die Vorlage eines Ausbildungskonzeptes und die Beantragung der Förderung bei den regionalen AMS-Geschäftsstellen vor Beginn der Qualifizierung.


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