Kranebitter: Hypo Alpe Adria braucht Zeit, nicht Geld
Von 650 Millionen Euro Staatsgeld sei "noch jeder Cent vorhanden", so der Bankchef. Es sei genug Liquidität vorhanden, um die Verpflichtungen gegen die BayernLB zu bedienen.

Foto © Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun
Die notverstaatlichte Hypo Alpe Adria "braucht aus heutiger Sicht mehr Zeit". Sollten die geplanten Abbaumaßnahmen verlustfrei erfolgen, sei hingegen kein zusätzliches Geld nötig, sagte Bankchef Gottwald Kranebitter am Dienstag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radio.
Bei der Notverstaatlichung habe die Bank 650 Millionen Euro erhalten, sagte Kranebitter. Davon sei "jeder Cent noch vorhanden". Die Bank könne die erwarteten Kapitalerfordernisse "zum wesentlichen Teil" aus eigener Kraft erfüllen. Ziel Kranebitters ist es, große Teile der Bank zu verkaufen. Dazu gehören auch das Italien- und Österreich-Geschäft. Für diese Bereiche gebe es allerdings derzeit keine Interessenten, die einen attraktiven Preis bieten würden, deshalb "wollen wir derzeit nicht verkaufen", so Kranebitter im ORF. Die Liquidität der Bank sei so gut, dass die Verpflichtungen gegenüber dem früheren Eigentümer BayernLB im Umfang von rund drei Milliarden Euro geleistet werden können, betonte Kranebitter. Die Kärntner Hypo haben einen "Milliardenpolster" an Liquidität.














-Anzeigen