Frauenförderpläne: Wirtschaft lehnt Heinisch-Hosek-Vorstoß ab
Die Wirtschaftskammer lehnt den Vorstoß von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S) entschieden ab, Betriebe ab 100 Mitarbeitern zu Erstellung von Frauenförderplänen zu verpflichten.

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Das erst im Vorjahr geschnürte Gleichbehandlungspaket, das für Betriebe verpflichtende Einkommensberichte und Entgeltangaben im Stelleninseraten mit Sanktionen bei Zuwiderhandeln gebracht hat, "sollte jetzt einmal umgesetzt werden, statt die Betriebe mit immer neuen Maßnahmen noch stärker gesetzlich zu bevormunden", sagte Martin Gleitsmann, Leiter der sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer am Samstag in einer Aussendung. "Statt die Betriebe in ein noch engeres Korsett zu stecken, sollten die bereits beschlossenen Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten können." Das "Schwingen der Gesetzeskeule" schadet nach Ansicht der Wirtschaftskammer den Betrieben und nützt auch den Frauen nicht.
Unterstützung bekommt Heinisch-Hosek hingegen von der Gewerkschaft. "Verpflichtende Frauenförderpläne sind überfällig", sagte ÖGB-Frauenvorsitzende Brigitte Ruprecht in einer Aussendung. An die Existenz von Frauenförderplänen sollte ihrer Ansicht nach auch die Vergabe von Wirtschaftsförderungen gekoppelt werden. Auch SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz begrüßten die Initiative der Frauenministerin.















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