Beamte sehen sich überproportional belastet
Der Vizechef der Gewerkschaft öffentlicher Dienst ist empört: Bei den Verhandlungen am Montag habe sich gezeigt, dass den Beamten im Rahmen des Sparpakets eine "überproportionale" Belastung zugemutet werden solle.

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Die Beamten sind durch den Termin bei der Regierung am Montag nicht besänftigt, ganz im Gegenteil. Der Vizechef der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, Richard Holzer (FSG), empörte sich gegenüber der APA, dass den Beamten eine "überproportionale" Belastung zugemutet werden solle. Von 14 Milliarden an ausgabenseitigen Maßnahmen sollten über zehn im öffentlichen Dienst und bei den Pensionisten geholt werden, für den roten Gewerkschafter inakzeptabel.
Holzer verwies gegenüber der APA darauf, dass die Beamten nicht nur die für sie extra geplanten Maßnahmen treffen würden. Jede Steuererhöhung oder auch Eingriffe bei den Pensionen würden noch zusätzliche Belastungen bedeuten. Damit sei eindeutig, dass bei den Sparplänen die Ausgewogenheit fehle.
Beamte wollen genaue Aufteilung der Sparpläne
Der Beamtengewerkschafter verlangt nun weitere Gespräche mit der Regierung, wo man detailliert erfahren will, wie sich die Sparpläne aufteilen, sprich, wie die einzelnen Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Ein Termin für Verhandlungen sei freilich noch nicht vereinbart worden. Auch am Montag habe es sich bloß um eine Art Informationsveranstaltung der Regierung gehandelt.
Beamtenchef Fritz Neugebauer befindet sich derzeit auf Urlaub. Dass es ohne ihn zu einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft kommen könnte, gilt als unwahrscheinlich. Auch Holzer geht nicht davon aus, dass schon diese Woche ein positiver Abschluss möglich sein kann - es sei denn die Regierung wolle über die Betroffenen "drüberfahren".














