Uwe Scheuch klagt Zeitung wegen Verwechslung mit seinem Bruder
"Kärntner Tageszeitung" zitierte Aussage von Kurt Scheuch. Die Anwälte seines Bruders Uwe sehen in dieser Verwechslung eine "Ruf- und Kreditschädigung".

Foto © ReutersUwe und Kurt Scheuch (von links)
Der Kärntner FPK-Obmann Uwe Scheuch klagt die "Kärntner Tageszeitung" wegen einer Verwechslung. Die Zeitung hatte eine Aussage von FPK-Klubobmann Kurt Scheuch irrtümlich seinem Bruder Uwe zugeordnet. Dieser Tage flatterte der Zeitung nun eine Klage der Anwälte von Uwe Scheuch ins Haus, und zwar wegen "Ruf- und Kreditschädigung".
Kurt Scheuch hatte Ende Jänner von Udo Jürgens wegen dessen kärnten-kritischer Aussagen in einem Interview dazu aufgefordert, den Landesorden in Gold wieder zurückzugeben. Die "KTZ" brachte die Aussage, nur eben mit Uwe statt Kurt als Urheber. Chefredakteur Ralf Mosser: "Natürlich ist es uns peinlich, dass dieser Fehler passiert ist, aber dass eine Aussage seines Bruders für Uwe Scheuch 'ehrenrührig' ist, hätte ich denn doch nicht erwartet."
Scheuch betonte auf APA-Anfrage, bei seiner Klage gehe es nicht um den Inhalt der Aussagen seines Bruders: "Es geht darum, dass bei der Zeitung schlecht recherchiert wird und dass wir das aufzeigen wollen." Denn entweder sei schlecht gearbeitet oder es seien die Fakten bewusst vertauscht worden. In beiden Fällen müsse dies abgestellt werden, daher habe man sich zur Klage entschlossen. "Es gibt nun einmal zwei Scheuchs in der Politik und das muss man eben auch differenzieren", so der FPK-Parteichef.









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