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Streit um Eurobonds überschattet Wachstumsgipfel EU-Finanzminister über Bankenregulierung geeinigt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: EU Nächster Artikel Streit um Eurobonds überschattet Wachstumsgipfel EU-Finanzminister über Bankenregulierung geeinigt
Zuletzt aktualisiert: 03.02.2012 um 15:14 UhrKommentare

Griechen horten 49 Milliarden Euro Bargeld in Geldverstecken

Seit 2009 haben die Griechen rund 65 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben, 16 Milliarden davon sind nach Angaben des Finanzministeriums ins Ausland geflossen. 49 Milliarden Euro befinden sich in Geldverstecken.

Foto © Fotolia / VRD

Aus Angst vor einem Staatsbankrott und der Wiedereinführung der alten schwachen Währung, der Drachme, haben die Griechen nach Angaben des Finanzministeriums Milliarden in heimischen Schatullen gehortet. Seit 2009 hätten sie rund 65 Mrd. Euro von ihren Bankkonten abgehoben, 16 Milliarden davon seien ins Ausland geflossen. "49 Mrd. (Euro) sind in Sicherheitsfächern, in Truhen, in Kellern und Dachböden oder unter dem Bett versteckt", sagte Finanzminister Evangelos Venizelos am Freitag im griechischen Parlament.

Wie der oberste griechische Kassenhüter berichtete, seien von den ins Ausland geflossenen Geldern mehr als 5 Mrd. Euro bei Banken im Vereinigten Königreich angelegt worden, knapp 1,6 Mrd. Euro seien in die Schweiz geflossen.

Auslandsvermögen wird auf 200 Mrd. Euro geschätzt

Bankenexperten schätzen jedoch, dass dies nur ein kleiner Teil der ins Ausland geflossenen Gelder ist. Es wird vermutet, dass die Geldanlagen griechischer Anleger, die aus Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft stammen, im Ausland mehr als 200 Mrd. Euro betragen.


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DIE MASSNAHMEN

  • 50 Prozentiger Schuldenschnitt für Griechenland.
  • Erhöhung der öffentlichen Mittel von 109 Mrd. Euro auf 130 Mrd. Euro.
  • Eine Bankenrekapitalisierung von 106 Mrd. Euro. Davon fallen 2,9 Mrd. Euro an Österreich.
  • Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms wird auf eine Billion Euro angehoben.

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