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Streit um Eurobonds überschattet Wachstumsgipfel EU-Finanzminister über Bankenregulierung geeinigt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: EU Nächster Artikel Streit um Eurobonds überschattet Wachstumsgipfel EU-Finanzminister über Bankenregulierung geeinigt
Zuletzt aktualisiert: 17.01.2012 um 11:48 UhrKommentare

"Am Triple-A-Verlust sind die Politiker schuld"

Die Mehrheit der Österreicher war nicht vom Downgrading überrascht. Die Sichtweise der Ratingagentur sei "Unfug" und "überzogen" - sagt Walter Rothensteiner, Obmann der Bankensparte.

Foto © AP

Die Österreicher sehen die Schuld am Verlust des Triple-A (durch S&P) bei den Politikern. Die Bundesregierung habe den drohenden Verlust der Bestnote nicht ausreichend ernst genommen und entsprechende Maßnahmen gesetzt, geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Oekonsult hervor, für die von 13. bis 16. Jänner rund 1.100 Personen befragt wurden.

Mehr als die Hälfte (65,5 Prozent) der Befragten war von der Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) vergangenen Freitag aber nicht überrascht. Bei den beiden Konkurrenzagenturen Moody's und Fitch hat Österreich übrigens nach wie vor die beste Note AAA.

Verantwortungsbewusstsein und Lösungskompetenz hinsichtlich der Euro- und Staatsschuldenkrise sprechen die Österreicher sowohl der Regierung als auch der Opposition ab. Die Aussage, dass "Verhinderer und Blockierer" spätestens jetzt ihren Widerstand etwa gegen eine umfassende Verwaltungs-, Pensions- oder Gesundheitsreform aufgeben müssten, befinden rund 90 Prozent der befragten Personen als zutreffend. Ebenfalls rund 90 Prozent halten eine Finanztransaktionssteuer für ein gutes Konzept, Währungsspekulationen einzudämmen.

Die Ratings der drei großen Agenturen (S&P, Moody's, Fitch) halten fast 85 Prozent für "vorwiegend politisch motiviert". Etwa 80 Prozent sprechen sich für eine europäische Ratingagentur aus.


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DIE MASSNAHMEN

  • 50 Prozentiger Schuldenschnitt für Griechenland.
  • Erhöhung der öffentlichen Mittel von 109 Mrd. Euro auf 130 Mrd. Euro.
  • Eine Bankenrekapitalisierung von 106 Mrd. Euro. Davon fallen 2,9 Mrd. Euro an Österreich.
  • Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms wird auf eine Billion Euro angehoben.

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