Impfstoff übrig geblieben
In der Bezirkshauptmannschaft Voitsberg ließen sich rund 1500 Leute gegen Schweinegrippe impfen. Das Interesse ist inzwischen abgeflaut.

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Im Bezirk Voitsberg wurden rund 1500 Impfungen gegen Schweinegrippe durchgeführt. Bis Ende Jänner ließen sich die Leute im Sanitätsreferat der Bezirkshauptmannschaft impfen, dann wurde es ruhig. Eine komplette Entwarnung kann Amtsärztin Rosemarie Gössler aber noch nicht geben.
"Nach den Weihnachtsferien ist das Interesse an der Schweinegrippe-Impfung abrupt abgeflaut. Die Nachfrage ist momentan null, es gibt nicht einmal Anrufer, die sich erkundigen möchten ", weiß Gössler. Zum Großteil wurden beide Teilimpfungen in Anspruch genommen. "Im Vergleich zu anderen steirischen Bezirken haben wir wirklich sehr viele Leute zweimal behandelt - dies dient der Verstärkung der Wirkung und weiters ist dadurch ein längerer Schutz gewährleistet", erklärt Gössler. Auch Kinderärzte durften gegen Schweingrippe impfen.
"Derzeit haben wir im Bezirk 1600 Dosen, die noch bis August haltbar sind, auf Lager. Was damit passiert, wissen wir nicht. Diesbezüglich bekommen wir eine Anweisung seitens des Ministeriums", so Gössler. Im Bezirk Voitsberg wurden 2009 vier Fälle von tatsächlichen Erkrankungen bekannt, Tote gab es keine. "Heuer haben wir in der Region noch keinen Fall. Auffällig ist nur, dass es im vergangenen Jahr steiermarkweit verhältnismäßig mehr Erkrankungen gegeben hat, aber weniger Tote. Denn heuer kommen wir in der Steiermark bisher auf 12 Fälle und drei Tote", erläutert Gössler.
Noch ist die Gefahr, an der Schweinegrippe zu erkranken, nicht gebannt. "Aber die Wahrscheinlichkeit nimmt immer mehr ab. Demnächst startet die nächste Impfaktion, denn die Zeckensaison kommt", kündigt Gössler an.






