Unicef: Acht Millionen Kinder leiden in Pakistan
Mehr als acht Millionen Kinder leiden nach Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks Unicef an den Folgen der verheerenden Überschwemmungen in Pakistan.

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3,5 Millionen seien dringend auf Hilfe zum Überleben angewiesen, sagte die stellvertretende Unicef-Vorsitzende in Deutschland, Linsenhoff. "Die Not, die wir in Pakistan sehen, ist unvorstellbar", sagte sie und bat nochmals eindringlich um Hilfe.
Mehr als eine Million Mädchen und Buben unter drei Jahren brauchen dringend Zusatznahrung. Viele Kinder seien von ihren Familien getrennt worden. Für nur 55 Cent könne ein Päckchen mit eiweißreicher Erdnusspaste bezahlt werden, fünf Cent koste ein Päckchen mit lebenswichtigen Mineralsalzen.
Unterdessen gibt es einen Hoffnungsschimmer für die von den verheerenden Überschwemmungen betroffenen Menschen in Pakistan: Fünf Wochen nach Beginn der Katastrophe begann die Hochwasserwelle ins Arabische Meer zu strömen. Zuvor wurden allerdings noch zwei weitere Orte überschwemmt. In der Nacht seien Khahre Jamali und Jati unter Wasser gesetzt worden, erklärte ein Regierungssprecher.
Die Bewohner hätten sich in Sicherheit gebracht. Weitere Siedlungen seien nun nicht mehr gefährdet, sagte Sprecher Hadi Bakhsh.
Seit Beginn der Hochwasserkatastrophe in Pakistan Ende Juli wurden landesweit mehr als eine Million Häuser zerstört, mehr als acht Millionen Menschen sind auf Soforthilfe angewiesen. Über 1.600 Menschen kamen in den Fluten ums Leben.








