Deutschland: Schweinegrippe fordert zwei Todesopfer
In Deutschland starben ein dreijähriges Mädchen und ein 51 Jahre alter Mann an einer Influenza-Erkrankung. Bei den Todesopfern wurde der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 nachgewiesen. Auch in Großbritannien zeigte man sich über den rasanten Anstieg der Grippeerkrankungen besorgt.

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Am 10. August erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Schweinegrippe-Pandemie für beendet. Das neue H1N1-Virus habe inzwischen einen Großteil seines ursprünglichen Gefahrenpotenzials eingebüßt, sagt WHO-Chefin Margaret Chan. Doch zum Start der Grippewelle wurden aus Deutschland bereits zwei Tote, andere Medien sprechen sogar von drei Toten, gemeldet. Wie das deutsche Sozialministerium am Montag mitteilte, starben in Niedersachsen ein dreijähriges Mädchen und ein 51 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an einer Influenza-Erkrankung. Bei beiden wurde nach Auskunft des Ministeriums der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 nachgewiesen.
14 Tote auch in Großbritannien
Auch die britischen Gesundheitsbehörden zeigten sich bereits vor Weihnachten besorgt über einen rasanten Anstieg der Grippeerkrankungen in der vergangenen Woche - inklusive mehrerer Fälle von Schweinegrippe. Seit Beginn der Winter-Grippesaison Anfang Oktober habe man 14 Tote durch Schweinegrippe sowie drei durch den sogenannten Grippetyp B gezählt, teilte die Gesundheitsagentur HPA am Donnerstag mit.
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Die Schweinegrippe brach im März 2009 aus und verbreitete sich schnell in der ganzen Welt. Im August des vergangenen Jahres wurde die Pandemie für beendet erklärt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es bisher etwa 18.500 registrierte Todesfälle. Besonders oft sind Schwangere und junge Menschen betroffen.











