Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2012 02:55 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 332394 Mitglieder | 27 online
 
Infektionen: Zuhause lauern die Gefahren Brennnessel steigert das Wohlbefinden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wellness & Gesundheit Nächster Artikel Infektionen: Zuhause lauern die Gefahren Brennnessel steigert das Wohlbefinden
Zuletzt aktualisiert: 15.07.2011 um 11:43 UhrKommentare

Ständige Erreichbarkeit kann zum Burn-out führen

Foto © APA

Arbeitnehmer tun sich keinen Gefallen, wenn sie ständig für den Chef und die Kollegen erreichbar bleiben. Denn das kann zulasten ihrer Gesundheit gehen, sagte die Arbeitsmedizinerin Ulrike Roth vom TÜV Rheinland dem dpa-Themendienst. Das Diensthandy in der Freizeit immer anzulassen, sei oft falsch verstandenes Pflichtbewusstsein.

Wer nicht gerade eine Führungsposition innehat, sollte vor allem im Urlaub das Telefon ausschalten. Im Büro sei währenddessen ohnehin eine Vertretung für die wichtigsten Anrufe und Emails zuständig. Alles Übrige dürfe ruhig liegen bleiben.

Beschäftigten in Führungspositionen bleibe manchmal zwar nichts anderes übrig, als auch nach Feierabend oder im Urlaub per Telefon oder E-Mail erreichbar zu bleiben. Übertreiben dürften sie es damit aber nicht, warnte Roth. "Es kommt irgendwann zu einer psychischen Erschöpfung, von der man sich nicht so einfach wieder erholt. Der Endpunkt einer solchen Situation kann ein Burn-out sein."

Dass der Chef in den Ferien bei Mitarbeitern anruft, ist keine Seltenheit: Für 41 Prozent der Berufstätigen in Deutschland ab 16 Jahren ist es üblich, dass sich Vorgesetzte oder Kollegen im Urlaub mit dienstlichen Fragen oder Bitten melden. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa.

Sogar während der Arbeitszeit sei permanente Erreichbarkeit problematisch, so Ulrike Roth. "Auch eine Führungskraft muss sich manchmal Freiräume organisieren. Und wenn es nur ein Schild mit 'Bitte zwei Stunden nicht stören' an der Tür ist." Wenn ständig E-Mails auf dem Bildschirm aufblinken, das Telefon klingelt oder jemand an der Tür klopft, steige die Fehlerquote. Daher empfiehlt die Expertin, nur zweimal am Tag die dienstlichen E-Mails zu checken. "Wer erwartet, dass eine Mail innerhalb von zwei Stunden beantwortet ist? Wer etwas wirklich Wichtiges von mir will, ruft ja wohl an."

Ständige Erreichbarkeit kann auch unhöflich sein: "Es sollte selbstverständlich sein, während eines Meetings das Handy auszuschalten. Dafür gibt es eine Mailbox", erläuterte Roth. Das Klingeln störe den Verlauf des Gesprächs und zögere Ergebnisse nur heraus.

Quelle: APA

Neu im Bücherregal

Naturheilkunde für die Familie

Fotolia: Team 5
 


Achtung Pollengefahr!

Fotolia: Kimsonal

KLEINE.tv

Stark: Österreicherin gründete Ashram in Indien

Vor vielen Jahren ließ Traude Englert ihr altes Leben hinter sich und gr...Bewertet mit 4 Sternen

 

Thermen-Genuss

 

Gesundheits-Newsletter

Tipps für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden!

 

Übergewicht?

Pixelio/chocolat01

Vorträge, Seminare, Termine

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang