Krapfen wollen Ruhe und Wärme
Die Krapfen selbst gemacht. Konditor Martin Wienerroither zeigt, wie das geht.

Foto © Weichselbraun
Wenn Martin Wienerroither, Edelbäcker und Konditor aus Pörtschach und Klagenfurt, über Krapfen doziert, da lernt sogar der Kuchlmasta der Kleinen Zeitung einiges: Beispielsweise über Zimt. Denn Martin fügt seinem Krapfenteig nicht nur Zitronenaroma, sondern auch etwas Zimtpulver bei. Das ist die besondere Note im Geschmack.
Natürlich verwendet der bekannte Konditor heimische Produkte. Martin Wienerroither: "Um die Wertschätzung in der Region zu erhalten, verwenden wir fast ausschließlich Rohstoffe aus Kärnten und Österreich."
Produziert wird bei Wienerroither im Stammbetrieb Pörtschach. Von hier gehen die Köstlichkeiten in die Filialen. In der Faschingszeit gibt es Krapfen nach Opa-Wienerroithers Rezept, darüber hinaus Vanillekrapfen und Dinkelkrapfen.
Nach dem Fasching beginnen die Roggenwochen mit allerlei gebackenen Schmankerln. Doch zurück zu unseren Krapfen.
Erst wird ein Abtrieb gemacht; 2 Eier, 70 g Dotter und 65 g Zucker schaumig rühren. Dann wird ein Dampfl gemacht: 140 g Mehl, 80 g Wasser, 15 g Zucker und 50 g Hefe gut verrühren. Das Dampfl circa 30 Minuten "anspringen" lassen. Über das Dampfl Mehl streuen und warm zugedeckt stehen lassen. Erhält das Mehl grobe Risse, ist es fertig.
Dampfl und Abtrieb kommen zum Hauptteig (unten). Und immer wieder: rasten lassen.
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