Wie überwintern: mit oder ohne Bike?
Wer bei den ersten Bike-Touren im März oder April nicht schlappmachen will, muss auch über den Winter etwas für die Kondition tun. Die starken Beine für den Sommer erarbeitet man sich im Winter. Bleibt bloß die Frage: rein oder raus - kalt oder warm?

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Der Winter ist eine Herausforderung für Radsportler. Egal, wie groß die Motivation auch sein mag – wenn das Thermometer deftige Minusgerade anzeigt, wird jede Ausfahrt zur Zitterpartie. Was also tun, um die Wintermonate gut zu durchtauchen? Raus bei jedem Wetter? Rein zum Indoor-Radeln? Wegfliegen in die Sonne? Oder überhaupt Pause machen? Vielleicht können wir bei der Entscheidungsfindung helfen: Biketrainer Andy Failmayer hat alle möglichen Varianten getestet.
Vorab ein paar grundsätzliche Trainingstipps für die Wintertour:
- Für ambitionierte Hobbyradler, die gleich zu Saisonstart auf die lange Tour wollen, reichen jetzt drei Einheiten pro Woche aus, um Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft gezielt zu verbessern.
- Runter vom Rad heißt auch: Jetzt bleibt Zeit für andere Sportarten – sucht euch einen Mix, der neben Trainingsnutzen auch Spaß vermittelt.
- Neben der Verbesserung der Grundlagenausdauer können Biker den Winter auch perfekt nutzen, um diverse Schwächen, die im Laufe der Saison durch einseitige Bikebelastung entstanden sind, abzubauen. Vor allem Rumpf, Rücken und Arme sollten jetzt gezielt trainiert werden. Dafür bietet sich das Fitnessstudio an oder Sportarten wie Langlaufen, Schneeschuhwandern. Unser Tipp: Schon einmal Indoorklettern probiert?
Oder doch lieber ins Freie? Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ausgestattet und mit der Wahl der richtigen Sportart spricht überhaupt nichts dagegen, auch im Winter mehr Outdoortraining als Indoortraining zu absolvieren. Da es ja nicht aufs Abspulen von Tausenden Kilometern ankommt, ist die Trainingsdauer im Freien überschaubar. Außerdem stärkt es dein Immunsystem. Vorausgesetzt, du hast dich über den Herbst an die kalte Jahreszeit angepasst und beginnst dein Outdoortraining nicht erst mitten im Winter.
Oder doch Winterschlaf?
Du hast bereits zusammen mit deinem Bike auch deine Motivation auf Stand-by geschaltet? Okay, eine kurze inaktive Pause kannst du dir genehmigen. Ist sogar gut als Regeneration. Aber maximal zwei Wochen, dann ist wieder Schluss mit "Couch-Potato". Sonst könnte deine nächste Bikesaison aus einem einzigen Formtief bestehen. Dein Körper verliert nämlich rasend schnell die mühsam aufgebaute Kondition, während im gleichen Tempo die überflüssigen Kilos um die Leibesmitte anwachsen. Unser Tipp: Lass dich nicht hängen – mit nur drei halbstündigen Trainingseinheiten in der Woche verscheuchst du blitzartig deine körperliche Winterdepression. Und denk immer dran: Es kommen wieder warme Tage – und da willst du ja fit auf dem Rad sitzen.
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Alle hier angeführten Vorschläge, wie man als Radsportler gut bewegt über den Winter kommen kann, können natürlich auch ohne Bedenken von allen Hobbysportlern genutzt werden ...
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