Dämmen mit Stroh
Stroh hat als Dämmstoff eine lange Tradition: Bereits um 1900 wurde diese Technik vor allem in den USA und in Nordeuropa eingesetzt, um schnell, günstig, einfach und effizient zu bauen. In den Siebzigerjahren sprang diese Technologie auf Mitteleuropa über.

Foto © Stefano Neri - Fotolia.comStroh bzw Getreide wachsen jährlich nach
"Verwendet werden vor allem Kleinballen - etwa 80 cm lang, 50 cm breit und 35 cm hoch. Österreichweit sind kleine Initiativen und Forschungsprojekte entstanden, die diese Technologie fördern", erklärt Baumeister Heribert Hegedys vom Haus der Baubiologie und erklärt die wesentlichen Vorteile des Dämmens mit Stroh:
Ökologie
Stroh ist ein nachwachsender Rohstoff (Getreide) und damit CO2-neutral. Wird es als Baustoff verwendet, kommt die Wertschöpfung primär der heimischen Landwirtschaft zugute. Stroh ist regional verfügbar, wächst nach, ist vollständig biologisch abbaubar und enthält wenig graue Energie.
Verarbeitung
Strohballen sind als Baumaterial leicht zu bearbeiten, haben ein vielfältiges Einsatzspektrum (Wandaufbauten, Böden, Decken und Dächer) und sind technisch auch für energetisch hochwertige Gebäude erprobt.
Features
Service
Für Interessenten steht im Haus der Baubiologie die Initiativgruppe "Bauen mit Stroh" zur Verfügung.














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