Für Gartler gibt es auch im Winter immer was zu tun
Nach dem phänologischen Kalender ist noch Winterzeit, die Zeit der Ruhe. Der eine oder andere Handgriff ist aber doch zu tun: Die Aufmerksamkeit gilt den Topfpflanzen, der Gartenplanung und -kontrolle und auch die Baumpflege sollte nicht zu kurz kommen.

Foto © PlobergerAn die Schere, fertig, los!
Baumschnitt
Bei frostfreiem Wetter können bereits die Obstbäume, vor allem Äpfel, Birnen, Zwetschken oder Quitten, geschnitten werden. Eine Faustregel: Nie mehr als ein Drittel der Äste abschneiden, sonst kommt es zu übermäßigem Wachstum. Auf den Expertenrat hören.
Baumpflege
Bei Frost Baumstämme und dickere Äste mit einer Drahtbürste von lockeren Rindenstücken befreien. Darunter überwintern nämlich gerne Schädlinge.
Schneelast
Die Äste immergrüner Sträucher brechen leicht unter großer Schneelast, daher die weiße Pracht mit einem Besen abschütteln. Und an das Füttern der gefiederten Freunde denken.
Gießen
Immergrüne Kübelpflanzen bei Tauwetter gießen, diese Pflanzen erfrieren nicht, wie fälschlich angenommen, sondern sie vertrocknen.
Überprüfung
Den Winterschutz bei den Stauden im Auge behalten. Die Gartengeräte kontrollieren und die Zeit für Reparaturen nützen.
Planung
Das neue Gartenjahr in Ruhe planen, die richtige Beeteinteilung treffen, Saatgut bestellen und Kataloge studieren.
Pflanzenschutz
Die Kübelpflanzen im Winterquartier im Auge behalten und regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrollieren. Das Gießen nicht vergessen.
Futterhäuschen
Wer einmal mit dem Füttern der Vögel begonnen hat, darf damit nicht aufhören. Vögel merken sich ihre Futterplätze und haben unnötigen Energieverbrauch, wenn sie dort kein Futter vorfinden. Sie danken es übrigens das Jahr über als großartige Schädlingsbekämpfer.
Beobachten
Die Natur ist auch im Winter zum Staunen, und sie hat duftende, bunte Überraschungen bereit. Die bunten Blüten der Zaubernuss lassen sich von Minusgraden überhaupt nicht beeindrucken. Es blüht auch Winterjasmin oder Duftschneeball.














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