2009 gab es 93 Rückrufaktionen für Autos
82 Prozent der Rückrufaktionen auf mechanische Mängel zurückzuführen, 82 Prozent der Rückrufaktionen auf mechanische Mängel zurückzuführen. Der ÖAMTC fordert von Importeuren einheitliche Verständigung der Kunden über den Versicherungsverband.

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Eine der größten Rückrufaktionen der Geschichte hält derzeit Autohersteller und Käufer in Atem. "Diese Dimensionen sind die Ausnahme. Rückrufe gehören aber zum Alltag der Automobilhersteller", weiß ÖAMTC-Techniker Robert Czarnecki. Der Club hat die Rückrufaktionen des vergangenen Jahres unter die Lupe genommen.
93 Mal "zurück"
Insgesamt 93 Mal hieß es im Jahr 2009 "zurück in die Werkstatt". Im Vergleich zum Jahr 2008 (105 Rückrufe) ist das ein Rückgang um 11 Prozent. "Über die Jahre betrachtet werden in Österreich im Schnitt knapp 96 Rückrufe pro Jahr durchgeführt", so der ÖAMTC-Experte. "Die Bandbreite seit 2005 hat von 80 bis 100 Aktionen im Jahr gereicht. Betroffen sind durch die Bank alle Hersteller".
82 Prozent der Rückrufaktionen waren 2009 auf mechanische Mängel zurückzuführen. "Das sind z.B. die fehlerhafte Verlegung eines Kabels oder Schrauben mit nicht ordnungsgemäßem Anzugmoment", erklärt Czarnecki. In diese Kategorie fällt auch der aktuelle Massenrückruf aufgrund des Gaspedal-Problems. 14 Prozent der Rückruf-Mängel waren elektronischer Natur, nur vier Prozent elektrischer Herkunft.
Kontrollen verpflichtend
Die Fahrzeughersteller sind verpflichtet, intern laufend Qualitätskontrollen durchzuführen. Werden dabei sicherheitsgefährdende Mängel festgestellt, ist eine Rückrufaktion verpflichtend vorgeschrieben. Die Importeure müssen einerseits dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) sämtliche Daten wie Mangel und betroffener Fahrgestellnummernbereich übermitteln. Andererseits müssen sie umgehend die Kunden informieren. Viele tun das über den Versicherungsverband.
"Das garantiert, dass auch Gebrauchtwagenbesitzer erreicht werden", weiß der ÖAMTC-Techniker. Einige Importeure nutzen diesen Service nicht und gehen lediglich nach den Informationen aus den hauseigenen Kunden-Datenbanken vor. Damit bleiben Gebrauchtwagenbesitzer oft unberücksichtigt. Der ÖAMTC fordert deshalb von den Importeuren eine einheitliche Verständigung der Kunden über den Versicherungsverband.
















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