35.000 Toyota, 376 Peugeot, 133 Citroen in die Werkstatt
Nach unzähligen Toyota-Autos werden Gaspedal-Probleme auch beim französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen befürchtet: Peugeot 107 und Citroen C1 sind offenbar betroffen.

Foto © Citroen
Von der Rückrufaktion des französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroen wegen Problemen mit Gaspedal sind in Österreich 376 Peugeot der Modellreihe 107 und 133 Citroen des Modells C1 betroffen, sagten Sprecher der beiden Autokonzerne zur APA. Dieselfahrzeuge seien von der vorsorglichen Rückrufaktion nicht betroffen, von Benzinern nur Varianten mit ESP und Automatik.
Das Gaspedal kann laut Toyota in seltenen Fällen schwergängig werden oder nur langsam in die Ausgangsposition zurückkehren. Ursache soll Kondenswasser bei der Montage sein. Die Kunden werden nun brieflich aufgefordert, den nächsten Händler aufzusuchen. Dort werde überprüft, ob Maßnahmen nötig seien. Wenn dies der Fall sein sollte, erfolgt der Austausch. Es gebe weder international noch in Österreich Zwischenfälle. Insgesamt werden von PSA 97.000 Autos zurückgerufen, die dieselben Probleme mit dem Gaspedal haben wie Toyota und aus dem tschechischen Werk Kolin stammen.
Die Toyota-Rückruf-Aktion betrifft in Österreich knapp 35.000 Autos. Weltweit ruft Toyota mehr als 4 Millionen Fahrzeuge wegen des Gaspedal-Problems zurück. Laut Toyota-Deutschland geht es der dpa zufolge um die folgenden Modelle mit den genannten Produktionszeiträumen: AYGO (Februar 2005 bis August 2009), iQ (November bis 2008 November 2009), Yaris (November 2005 bis September 2009), Auris (Oktober 2006 bis 5. Jänner 2010), Corolla (Oktober 2006 bis Dezember 2009), Verso (Februar 2009 bis 5. Jänner 2010), Avensis (November 2008 bis Dezember 2009), RAV4 (November 2005 bis November 2009).
















-Anzeigen